Kefallonia

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Kefallonia2017-02-03T11:04:57+00:00

Kefallonia

“Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.” Epikur von Samos, 341-271 v.Chr.

Ionische Schönheit

Kefallonia ist eine dieser Inseln, bei denen ich innerhalb der ersten paar Minuten wusste: bei diesem ersten Besuch wird es nicht bleiben. Obwohl die ganze Insel touristisch erschlossen wurde, ist es nahezu überall sehr, sehr schön. Das doch recht hohe Gebirge in der Inselmitte, die sehr unterschiedlichen Küstenregionen und vor allem die prächtige Vegetation mit Zypressen, Kiefern, Olivenhainen und Weingärten lassen Kefallonia sehr mediterran wirken, die Nähe zu Italien ist unverkennbar. Es gibt unglaublich schöne Strände, einer davon, Myrtos, schafft es immer wieder auf die internationalen Rankinglisten.

Meine persönliche große Sympathie hat auf Kefallonia der Norden. Die Gegend rund um Asos und Fiskardo ist hinreißend, hier konnte auch der ursprüngliche Inselcharakter erhalten bleiben, die grausamen Erdbeben haben diese Region weitgehend verschont. Hier gibt es keine langen Sandstrände wie im Süden, dafür aber hübsche, blitzsaubere Kiesbuchten, meist flankiert von Zypressen und Kiefern. Die Dörfer sind klein und pittoresk, sehr schön revitalisiert, und von nahezu überall genießt man einen herrlichen Blick auf die Küste und das Meer.

Die Natur ist hier ein großes Thema – Kefallonia ist nicht nur auffallend sauber, sondern es gibt hier auch noch wilde Pferde, eine ganz spezielle Nadelbaumart, und in manchen Buchten die Meeresschildkröte Caretta-Caretta und sogar Mönchsrobben. Dass sich auch Delphine in diesem Paradies wohlfühlen, wundert kaum!

Kulinarisch ist Kefallonia ebenso wie die anderen ionischen Inseln recht speziell, die Gerichte haben oft an das Italienische angelehnte Namen, die man im restlichen Griechenland nicht kennt. Besonders beliebt sind hier Pasteten, überall erhältlich zum Beispiel die „Kreatopitta“ mit Fleisch. Auch ein eigener Wein wird hier gekeltert, der „Robola“ – weiß und trocken ist er, ein sehr geeigneter Sommertropfen.

Die touristisch lebhafteste Region liegt im Süden rund um die Hauptstadt Argostoli, Sandstrände und größere Hotels ziehen vor allem Pauschalurlauber an, der Flughafen ist auch dort. Argostoli selbst ist ein nettes Hafenstädtchen, der Großteil wurde beim großen Erdbeben 1953 zerstört, aber die palmengesäumte Promenade und das Lokal- und Kulturangebot haben Flair.

Im Norden erscheint Kefallonia sehr, sehr gepflegt und zieht anspruchsvolles, naturliebendes Publikum an. Nachtleben oder touristische Attraktionen wird man hier kaum finden, die Gegend lebt von der schönen Landschaft, den herrlichen Sonnenuntergängen, den hübschen Dörfern und den traumhaften Kiesbuchten. Asos und Fiskardo sind hier die schönsten Orte, malerisch, ruhig und wirklich unverwechselbar. Das Preisniveau hier ist ein bisschen höher als anderswo – aber das ist es wirklich wert! Wer hier urlauben will, braucht in jedem Fall einen Mietwagen – sonst kann dieses abwechslungsreiche kleine Paradies kaum entdeckt werden.

SEHR SEHENSWERT

  • Melissani-See & Drogeratohöhle
  • Fiskardo & Asos
  • Argostoli mit Museen
  • Nachbarinsel Ithaki

DIE SCHÖNSTEN STRÄNDE

  • Myrtos
  • Platia Ammos
  • Antisamos
  • Poros, und viele mehr…
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