Lefkada

“Die Natur macht nichts vergeblich.” Aristotelis, 384-322 v.Chr.

Strände, Strände, Strände

Lefkada ist zwar geographisch eine Insel, aber durch eine Brücke mit dem Festland verbunden – das tut dem Inselcharakter aber keinen Abbruch. Kaum lässt man die holprige, niedrige Brücke hinter sich, fahren alle um gefühlt die Hälfte langsamer und es liegt umgehend Urlaubsgefühl in der Luft. Das mag auch daran liegen, dass man gleich beim Segeljachthafen von Lefkada-Stadt ankommt und an einer Reihe von hübschen Cafés vorbeirollt, auch die endlosen Sandstrände lassen sich bereits erahnen.
Lefkada-Stadt ist, von außen betrachtet, nicht besonders interessant – die erwähnten netten Cafés, Hafenpromenade und der Blick auf die unzähligen Segelboote, die zwischen dem Festland und Lefkada kreuzen, verleihen ihr aber doch Flair. Das kleine Zentrum ist auch mehr als einen Bummel wert, unter anderem gibt es auch ein privates Phonographen-Museum!

Großartige Kulturdenkmäler kann Lefkada nicht vorweisen, aber ein paar Ausflugsziele gibt es, ergänzend zu den außergewöhnlichen Stränden, schon: die Festung Agia Mavra gleich nach der Brücke, die Wasserfälle hinter Nidri, das friedliche, gepflegte Faneromeni-Kloster, und auch manche Dörfer im Inselinneren, an denen man nicht immer nur am Weg zum Strand vorbeifahren sollte.

Lefkada steht natürlich in erster Linie für eine Reihe von wirklich sehr, sehr schönen Stränden. Der kleine Nachteil, den man in Kauf nehmen muss: die Top-Strände an der Westküste sind fast alle ein bisschen mühevoll zu erreichen. Kilometerlange, schmale Serpentinenstraßen führen über steile Berghänge hinab, oft ist es zu eng für zwei Autos. Aber selbst dabei ist der Ausblick schon betörend, und nach der Anfahrt ist dann ein Bad im glasklaren Wasser umso schöner.
Von Lefkada-Stadt bis Nidri erstreckt sich die lebhafteste Region Lefkadas, flache Sandbuchten und Feriendörfer reihen sich aneinander, hier ist alles auf den Tourismus zugeschnitten. Ein paar wenige Kilometer aber in Richtung Hinterland wird es schon sehr idyllisch. Zwischen Zypressen und Olivenhainen liegen kleine, traditionelle Dörfchen, und so manche lauschige Taverne ist zu finden. Hinter Dorfplätzen, die bei Kirchfesten zum Tanzparkett werden, warten viele versteckte Ecken.
Der Süden und der Westen der Insel sind ruhiger, Vassiliki im Süden und Agios Nikitas im Nordwesten sind die wichtigsten Dörfer.

Kulinarisch ist Lefkada vor allem für die luftgetrocknete Salami bekannt, sie gilt als Spezialität in ganz Griechenland, dazu würde man als Einheimischer eventuell ein Glas des örtlichen Weins aus der Vertzami-Traube trinken.
Ein sehr nettes Ausflugsziel in der Nähe ist auch Parga, eine kleine Küstenstadt, mit einem venezianischen Kastell hoch über der autofreien Hafenbucht – die knapp 85 Kilometer von Lefkada fährt man entlang der Küste, eine schöne Route, die man mit einem Besuch von Preveza verbinden kann, wenn man auch die Bezirkshauptstadt kennenlernen möchte.

SEHENSWERT

  • Lefkada-Stadt
  • Wasserfälle bei Nidri
  • Faneromeni-Kloster
  • Santa Mavra Festung

DIE SCHÖNSTEN STRÄNDE

  • Kalamitsi
  • Avali
  • Porto Katsiki
  • Kathisma, und noch einige mehr…